BUJU 2024
30. Juli bis
03. August 2024
in Otterndorf

Der unzähmbare Gott

mit David Bunce

Das BUJU geht los! Und wir begegnen gleich am ersten Abend Jona, der auf einen unzähmbaren Gott trifft. Einen Gott, der eine Berufung für Jona hat, die er so gar nicht verstehen kann! Und dennoch hat Gott einen Plan für und mit Jona! Wohin wird die Reise gehen?

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Rock Bottom

mit Rike Schlüter

Jona kommt am Tiefpunkt seiner Reise an – dort, wo sogar Gott nicht mehr zu sein scheint. Und doch ruft er zu Gott. Wie kommt er auf diese Idee? Und viel mehr: Können wir das auch?

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Drei Tage

mit Oskar Schultz

Die Frage nach dem "Warum?" im Leben kennen wir alle. Aber was kommt nach dieser Frage? Was kommt, wenn wir keine eindeutigen Antworten finden? Jona muss drei Tage in einem stinkenden Wal zubringen. Für ihn könnte die Frage nach dem „Wieso?“ und „Warum?“ nicht offensichtlicher sein. Aber trotzdem scheint bei genauem Hinsehen auf die drei Tage was anderes los zu sein. Jona deutet seine Geschichte neu. Vielleicht hat Gott doch noch was mit ihm vor, trotz allen Versagens und Versinkens. Jona zeigt uns, Gottes Perspektive auf unser Leben ist oft ein bisschen anders, als unsere eigene. Vielleicht müssen auch wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass alles bei uns gut laufen muss, damit Gott mit unserem Leben was anfangen kann?

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Gott, Ich und die Anderen

mit Lena Bachmann

Wenn die Person, die dich ständig nervt, blöde Sprüche drückt oder ständig so tut, als sei sie was Besseres, sich plötzlich vor einer Masse von Menschen blamiert… fühlt sich das schon ein bisschen befriedigend an, oder? Ganz klar Karma. Aber was, wenn diese Person sich plötzlich für ihr Verhalten entschuldigen und Besserung versprechen würde? Hätte sie dein Vertrauen und könntest du die Vergangenheit einfach so hinter dir lassen? Unsere Welt ist sehr komplex. Das merken wir vor allem wenn es um die Frage nach Gerechtigkeit geht. Oft verwechseln die Menschen ihre Wut und ihren Frust mit einem Gefühl von Gerechtigkeit, wodurch sich die Definition hiervon ständig verschiebt. Wie empfinden wir Gerechtigkeit, wenn es um uns selbst geht und was halten wir für gerecht, wenn es um andere geht? Wenn wir wirklich lange darüber nachdenken, ist Karma vermutlich doch nicht die Antwort …

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Morning Sessions

Jeden Morgen um 11:30 Uhr finden an der großen Bühne unsere gemeinsamen Morning Sessions statt. Hier nehmen wir uns Zeit, um mit Gott in den Tag zu starten. Lobpreis und Bibellesen. Nicht allein, sondern gemeinsam entdecken Texte und Themen aus der Bibel. 

In diesem Jahr konzentrieren wir uns auf Geschichten, die Jesus erzählt hat. Diese Geschichten sollen uns für unser Leben mit Gott Mut machen und uns zum Nachdenken herausfordern. Celine Rudewig und Benedikt Skorzenski haben sich vorbereitet und werden auf der Bühne zu allen Fragen Rede und Antwort stehen.

Übrigens: Wenn du noch mehr Bock auf Bibel-Entdecken hast, schau doch mal, was von unseren Seminaren und Biblestudies dich interessiert!

DIE BIBELTEXTE FÜR DIE MORNING SESSIONS

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Morning Session 1: Lukas 15,1–2.11–32

1 Es nahten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 2 Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. 13 Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. 14 Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben 15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. 17 Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! 20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. 22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. 25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen 26 und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre. 27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat. 28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. 29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. 

(Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

Das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus

Morning Session 2: Lukas 16,19–31

19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Tür, der war voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen von dem, was von des Reichen Tisch fiel, doch kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. 22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Kind, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. 26 Und in all dem besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde. 

(Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

Die Frage nach dem ewigen Leben und das Gleichnis vom barmherzigen Samaritaner

Morning Session 3: Lukas 10,25–37

25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. 31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! 

(Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)